Hundert Jahre BMW

Fotos: B. Denscher

Auch Menschen, die sich für Auto- oder Technikgeschichte nicht besonders interessieren, bietet das BMW-Museum in München ein Erlebnis der besonderen Art. Schon der vom österreichischen Architekten Karl Schwanzer geschaffene und 1973 eröffnete Rundbau bildet eine spektakuläre Außen-Erscheinung. Innen ist das Gebäude vom Guggenheim-Museum in New York inspiriert und dient jetzt auch als Raum für die Sonderausstellungen.

Im Jahr 2008 wurde das um das Fünffache erweiterte Museum neu eröffnet. Verantwortlich für die Neugestaltung zeichnet der deutsche Architekt, Szenograf und Bühnenbildner Uwe R. Brückner, der außerordentlich funktionelle und beeindruckende Räume schuf, die einen das Medium Museum neu erleben und denken lassen.

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Auf verschiedenen Ebenen wird da die hundertjährige Geschichte der Firma von den Anfängen als Erzeuger von Flugzeugmotoren während des Ersten Weltkriegs bis zu einem der Top-Produzenten im Motorrad- und Automobilbereich dargestellt. Der Bogen der ausgestellten Fahrzeuge reicht dabei vom ersten produzierten Auto aus dem Jahr 1929 über Formel 1-Boliden bis zu den aktuellen BMW-Modellen.

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In einem multimedialen Raum wird auch mit Inseraten, Plakaten und Werbefilmen ausführlich auf die Markenentwicklung und Geschichte der Werbung für BMW-Produkte eingegangen. Konsequent wurde seit Mitte der 1960er Jahre in der Kommunikationsarbeit der Slogan von der „Freude am Fahren“ nicht nur beibehalten, sondern kreativ weiterentwickelt.

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Die aktuelle Ausstellung zum Firmenjubiläum im Wechselausstellungsbereich bietet unter dem Titel „100 Meisterstücke. BMW Group – 100 Jahre Innovationskraft und unternehmerischer Mut“ ein Zeitbild in exemplarisch ausgewählten Objekten. Den historischen Hintergrund zu den „Meisterstücken“ bildet ein „Zeittunnel“ mit einer repräsentativen Auswahl an Plakatreproduktionen, in dem die jeweiligen Zeitumstände der letzten 100 Jahre veranschaulicht werden.

Weitere Hinweise:
BMW Museum

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