
Motiv aus einem Plakat für Mercedes-Schreibmaschinen von Ernst Deutsch-Dryden, Berlin, um 1911
Barbara Denscher
Geboren in Wien, Studium der Germanistik, Anglistik und Theaterwissenschaft an der Universität Wien, Dänisch an der Universität Kopenhagen, Mag. Dr. phil., zunächst AHS-Lehrerin, seit 1981 Kulturpublizistin (u.a. im Rahmen der Literatur- und Wissenschaftsredaktionen des ORF-Hörfunks), viele Radiobeiträge, davon rund 60 große Radio-Dokumentationen zu literatur- und kulturgeschichtlichen Themen. Vorträge und Seminare zur österreichischen Kulturgeschichte, Mitarbeit bei zahlreichen Buch- und Zeitschriftenpublikationen, Herausgeberin des Buches „Österreich – Kunst und Kultur. Das 20. Jahrhundert“ (1999), Ko-Autorin der Biografie von Fritz Löhner-Beda „Kein Land des Lächelns“ (2002), Autorin von: „Im Schatten des Ararat. Lesereise Armenien“ (2004, 3. Aufl. 2014), „Eine Brücke zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents. Die Geschichte der Wiener Mechitharisten-Druckerei“ (2012), „Lesereise Kopenhagen. Der Philosoph und die Meerjungfrau“ (2013), „Lesereise Dänemark. Von Wikingern und Brückenbauern“ (2017), „Der Operettenlibrettist Victor Léon. Eine Werkbiografie“ (2017), Ko-Herausgeberin des Buches „www.austrianposters.at ‚News‘ 2010–2013“ (2014), Herausgeberin des Online-Kulturmagazins „Flaneurin“ – www.flaneurin.at. Auszeichnungen u.a.: „KritikerInnenpreis des Österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen“, „Franz Werfel-Medaille“.
Bernhard Denscher
Geboren in Wien, Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Wien, Mag. Dr. phil. 1979 Referent in der Plakatsammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek (heute Wienbibliothek), 1989 Stellvertretender Direktor der Bibliothek, von 1991 bis 2016 Leiter der Kulturabteilung der Stadt Wien. Mitarbeit bei vielen Ausstellungen, zahlreiche Publikationen zu den Themenbereichen Visual History und Designgeschichte, so u.a. „Humor vor dem Untergang. Tobias Seicherl – Comics zur Zeitgeschichte 1930 bis 1933“ (1983), „Kunst und Kommerz. Zur Geschichte der Wirtschaftswerbung in Österreich“ (1985), „Gold gab ich für Eisen. Österreichische Kriegsplakate 1914–1918“ (1987), „Österreichische Plakatkunst“ (1992). „‚Die Fläche‘ und die Wiener Moderne“ (2021) „Gebrauchsgrafik aus Österreich. 51 Lebensläufe“ (2022), „Grafikdesign aus Österreich. 38 Lebensläufe“ (2024), „‚Die Fläche‘. Mustermappen der Moderne“ (2025). Herausgeber und Ko-Autor von „Tagebuch der Straße. Geschichte in Plakaten“ (1981), „Austrian Posters. Beiträge zur Geschichte der visuellen Kommunikation. 2010–2019“ (2020), „Werbung, Kunst und Medien. 1888–1938″ (2021) sowie „Viennese Posters. Art, Artists, Artwork. 1868–1938″ (2022). Seit 2010 Herausgeber des Online-Magazins www.austrianposters.at. Auszeichnungen u.a.: „Preis des Deutschen Plakat Museums für Plakatpublizistik 2017“, „Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien“ (2018).
René Grohnert
Geboren in Berlin, Studium der Museologie in Leipzig, Studium der Kunstgeschichte in Halle/Saale, Arbeit als Kurator der Plakatsammlung des Museums für Deutsche Geschichte/Deutsches Historisches Museum, dabei unter anderem Betreuung der Sammlung Sachs und Verfasser der Arbeit „Hans Sachs und seine Plakatsammlung“, gemeinsam mit Hellmut Rademacher Kurator der Ausstellung „Kunst! Kommerz! Visionen! Deutsche Plakate 1888 – 1933“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin (1992), Mitherausgeber der Zeitschrift „PlakatJournal“, von 2005 bis 2024 Leiter des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang in Essen und als solcher Kurator zahlreicher Plakatausstellungen sowie Herausgeber der entsprechenden Kataloge, u.a. „Zeitzeiger. Plakate aus zwei Jahrhunderten“ (2007), „Afrika – Reflexionen im Plakat“ (2012), „Theater für die Straße – Plakate für das Theater“ (2014), „Think Big. Plakatideen für große Flächen“ (2014), „‚Du kommst auch noch in Mode‘. Plakate von Martin Kippenberger“, (2014), „WE WANT YOU! Von den Anfängen des Plakats bis heute“ (2022) und gemeinsam mit Sylke Wunderlich Ko-Herausgeber von „Anschläge von ‚Drüben‘. DDR-Plakate 1949 – 1990“ (2015)“, gemeinsam mit Karl Lagerfeld Herausgeber der Edition „Reklame. Frühe Werbung auf Plakaten“ (2012). Autor zahlreicher Beiträge zum Thema Grafikdesign, u.a. „Kunst im Plakat? Aber nur, wenn sie nicht stört!“ (2016) und zuletzt „Exkursion: Bühnen an der Säule – Volker Pfüllers Plakate“ (2019).
Hella Häussler
Geboren in Hamburg, Studium der Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin. Diplom-Ingenieur. Von 1980 bis 2010 Standortberaterin in der Handwerkskammer Hamburg. Für das Kammergebäude hatte Carl Otto Czeschka (1878-1960) in den Jahren 1914/1915 die Bleiglasfenster „Die Handwerke“ des großen Festsaales entworfen. Sie waren 1943 zu Bruch gegangen und wurden anschließend (fast) vergessen. Czeschkas Nachlass befindet sich im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Dort werden auch die Originalkartons für die 15 dreiteiligen Fenster verwahrt, so dass nach fast 70 Jahren eine Rekonstruktion der Czeschka-Fenster möglich wurde. Die Initiative hierzu und die Betreuung des Projektes wurde seit 2010 verbunden mit Recherchen über das Leben und das Werk von Carl Otto Czeschka. Mitarbeit an der Ausstellung von Heinz Spielmann „Carl Otto Czeschka – ein Wiener Künstler in Hamburg“ in der Handelskammer Hamburg (IHK) (2011) und Mitarbeit an dem Buch von Heinz Spielmann „Carl Otto Czeschka. Ein Wiener Künstler in Hamburg“ mit unveröffentlichten Briefen insbesondere zu Czeschkas Tätigkeit für die Wiener Werkstätte und Beitrag „Die Fenstersuite des Hamburger Gewerbehauses“ (2019).
Konrad Holzer
Geboren in Wien, lange Zeit Gestalter von Radiosendungen und Sendungsverantwortlicher beim Österreichischen Rundfunk, u.a. Leiter der Redaktion „Wort“ bei Ö3, Leiter der Literaturabteilung von Radio Wien von 1987 bis 1997, danach bei Ö1. Derzeit freischaffender Publizist mit Schwerpunkt Literaturkritik und Buchrezensionen, u.a. für „Buchkultur“ und das Online-Kulturmagazin „Flaneurin“ – www.flaneurin.at. Auszeichnung: „Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien“ (2001).
Christian Maryška
Geboren in Wien, Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Wien, Mag. phil., Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator, zahlreiche Publikationen mit Schwerpunkt historisches Grafikdesign und Visual History, von 1989 bis 2025 in der Österreichischen Nationalbibliothek, von 1991 bis 1994 Mitarbeiter des Österreichischen Theatermuseums. Veröffentlichung von zahlreichen Arbeiten zu kulturhistorischen Themen, wie Grafikdesign, Film, Architektur und historische Gärten, u.a. „Kunst der Reklame. Der Bund Österreichischer Gebrauchsgraphiker von den Anfängen bis zur Wiedergründung 1926–1946“ (2005), „Alles Walzer. Redouten-, Gschnas- & Ballplakate“ (2007), Herausgeber u.a. von „Schnee von gestern. Winterplakate der Österreichischen Nationalbibliothek“ (2004), „Willkommen in Österreich. Eine sommerliche Reise in Bildern“ (gemeinsam mit Michaela Pfundner, 2012). „Von Gärten und Menschen“ (gemeinsam mit Lilli Lička, 2023).