Julie Wolfthorn als Gebrauchsgrafikerin

Philipp Kester (1873-1958), Julie Wolfthorn, Münchner Stadtmuseum, Archiv Kester (Ausschnitt)

Julie Wolfthorn (1864-1944) gehört neben Käthe Kollwitz (1867-1945) und Dora Hitz (1853-1924) zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen um 1900. Sie ist eine bedeutende Porträtistin der Berliner Moderne, Mitbegründerin der „Berliner Secession“ und eine wichtige Vorkämpferin für die Gleichstellung von Künstlerinnen. So ist sie unter anderem Mitglied im 1867 gegründeten „Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin“, der sich für die Sichtbarmachung und Förderung von Frauen in der Bildenden Kunst einsetzte. Auch unterzeichnet sie 1904 zusammen mit weiteren 92 Künstlerinnen eine Petition, die die Zulassung von Frauen an der Preußischen Akademie der Künste forderte. Der damalige Direktor der Akademie, Anton von Werner (1843-1915), lehnte dieses Ansinnen mit der Begründung ab, dass ja im Statut stehe: „Schülerinnen werden nicht aufgenommen.“ Weitere, wohl eher vorgeschobene, Argumente waren Hinweise auf Probleme beim Aktzeichnen, Männer und Frauen könnten hier niemals zusammen unterrichtet werden. Außerdem bräuchte man mehr Räumlichkeiten und neues Lehrpersonal, was nicht zu leisten wäre. Einen weiteren Versuch starten die Antragstellerinnen 1905, der ebenfalls abgelehnt wird. Nach dem Tod von Anton von Werner stellt der „Frauenkunstverband“ erneut einen Antrag, diesmal an den damaligen Kultusminister August von Trott zu Solz (1855-1938). Geantwortet hat der Nachfolger als Direktor an der Akademie, Arthur Kampf (1864-1950): „Die hemmungslose Züchtung von Künstlerinnenproletariat darf meines Erachtens in bisheriger Weise nicht weitergehen.“ [1] Letztlich war dies eine Entscheidung gegen die berufliche Gleichstellung von Künstlern und Künstlerinnen. So blieb es dabei: Frauen durften in Deutschland noch bis 1919 nicht an staatlichen Akademien studieren. Erst mit der Weimarer Verfassung wurden Männer und Frauen dem Gesetz nach gleichgestellt. Als dann Käthe Kollwitz als erste Künstlerin zum ordentlichen Mitglied der Akademie gewählt wird, da ist dies ein wichtiges kulturpolitisches Zeichen, aber kein wirklicher Durchbruch, denn sie bleibt bis 1931 die einzige Frau an der Kunstsektion.

Wolfthorn hat sich als Malerin längst etabliert und verkehrt mit bekannten Künstlern und Künstlerinnen ihrer Zeit, wobei die Insel Hiddensee zu einem ihrer Lieblingsorte wird. Dort arbeitet sie häufig und beteiligt sich auch an den Aktivitäten des „Hiddensoer Künstlerinnenbundes“.

Als Jüdin ist sie seit 1933 dann vom Kunstbetrieb ausgeschlossen und all ihrer Ämter enthoben. Sie wurde nicht in die Reichskulturkammer aufgenommen, was einem Berufs- und Ausstellungsverbot gleichkommt. So bleiben ihr nur mittelbare Wege und alte Kontakte um Arbeiten zu verkaufen und ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, dies gelingt unter großen Mühen eher schlecht als recht. 1942 wird sie, zusammen mit ihrer Schwester, nach Theresienstadt deportiert. Einige Zeichnungen entstehen auch dort und werden unter anderem im Leo-Baeck-Institute aufbewahrt. Ende 1944 verstirbt Julie Wolfthorn, 80-jährig, im Ghetto-Theresienstadt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs teilen Wolfthorns Arbeiten das Schicksal so vieler Künstlerinnen und Künstler: Sie werden ein zweites Mal vergessen. Zum ersten Mal, als die NS-Behörden sie vom Kunstbetrieb ausschlossen, ihre Arbeiten vernichteten, verkauften oder jeder Dokumentation und Obhut entzogen. Ein zweites Mal, weil viele Lebenszeugnisse und Werke verschwunden waren und damit Wissen sowie historische Zusammenhänge verloren gingen. Auch herrschte in der Nachkriegszeit offenbar ein gewisses Desinteresse an solchen Schicksalen – wie überhaupt die Aufarbeitung der NS-Zeit keine besondere Aufmerksamkeit genoss, sondern eher mit dem Wort Verdrängung zu beschreiben ist.

Erst in den 1980er Jahren hat eine intensivere Beschäftigung mit den bis dahin weitgehend vergessenen Künstlerinnen und Künstlern begonnen. Im Fall Julie Wolfthorn gelang es, viele Details aus ihrem Leben zu rekonstruieren, viele Werke konnten gefunden und zugeordnet werden, um ihr den Platz in der Kunstgeschichte zuzuweisen, den sie ohne Zweifel verdient hat. Zu verdanken ist dies der jahrelangen und unermüdlichen Forschung von Frau Heike Carstensen.[2] Naturgemäß standen die Biographie und das malerische Œuvre im Vordergrund. Es gibt überhaupt nur wenige angewandte Arbeiten, die aber im Werkverzeichnis stehen. Es lohnt sich trotzdem, diese separat zu betrachten. 

„JUGEND“
Die Zeitschrift „Jugend“ erscheint ab 1896. Sie leistete einen wesentlichen Beitrag zur Profilierung der frühen Moderne in Deutschland. Die stilgeschichtlichen Debatten gingen über das Thema des „Jugendstils“ weit hinaus. Die satirisch kulturkritische Ausrichtung dürfte Julie Wolfthorn gefallen haben. Zu ihren frühesten angewandten Arbeiten zählen daher Titelgestaltungen, Karikaturen und Zeichnungen für die Zeitschrift „Jugend“ – auch wenn der „Simplicissimus“ in jeder Hinsicht radikaler war.

Umschlag für die „Jugend“, 1897, Heft 47 / Umschlag für die „Jugend“, 1898, Heft 25

Umschlag für die „Jugend“, 1899, Heft 14 / Umschlag für die „Jugend“, 1898, Heft 36

PLAKATE
Auch wenn nur zwei Plakate bekannt sind, so sind sie einer näheren Betrachtung Wert.

Als erstes Plakat kennen wir das Plakat für die „Wäscherei Wolff & Lachmann“. Auf den ersten Blick ist die Szenerie erwartbar, Eine Verkäuferin bedient einen Kunden – eigentlich eine klare Positionierung, die Frau befindet sich hier in einer untergeordneten Position. Beim genaueren Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Verkäuferin selbstbewusst auftritt und man darf annehmen, dass sie dem unentschiedenen jungen Mann letztlich verkaufen kann, was sie möchte. Das scheint doch eher ungewöhnlich, passt aber in das Engagement von Wolfthorn.

Plakat, Farblithografie, Berlin, 1901, Privatsammlung / Plakat, Farblithografie, Berlin, 1898, Privatsammlung

Drei Jahre später erscheint das Plakat für die Zeitschrift „Vorwärts“. [3] Ein junger kräftiger Mann hält das geblähte Segel fest in der Hand. Das Segel ist rot und trägt die Aufschrift Vorwärts, die Assoziation zu einer roten Fahne scheint nicht weit zu sein. Seit 1890, dem Ende des Sozialistengesetzes, wächst der Sozialdemokratie neues Selbstbewusstsein zu. Die Darstellung des heroisch entschlossenen Arbeiters entwickelt sich zum archetypischen Ausdruck dieser Zeit. Auf dem Plakat sieht man noch ein leuchtendes Ufer. Unwillkürlich denkt man an das Kampflied der Arbeiterbewegung „Dem Morgenrot entgegen“. Aber, der Text ist erst 1907 unter dem Titel „Lied der Jugend“ geschrieben und 1910 erstmals veröffentlicht worden. Verfasser ist Heinrich Eildermann (1879-1955). Die Melodie wurde 1911 vom Andreas-Hofer-Lied übernommen. Also darf man davon ausgehen, dass die Metapher des Morgenrots allgemein als Zukunftsorientierung verstanden wurde. So „schmuggelte“ Wolfthorn „politische Accessoires“ in ein vordergründiges Produktplakat. Interessant ist auch die Wahl der Typografie. Es ist eine schnörkellose Handschrift. Im Gegensatz zum Zeitungskopf des „Vorwärts“, der hier bewusst eine traditionelle deutsche Fraktur-Gestik benutzt, obwohl die Sozialdemokratie kulturell eher als modern wahrgenommen wird. Man wollte wohl als „deutsches Volksblatt“ erscheinen und typografisch nicht als elitär oder gar „undeutsch“ wirken. Das passt genau in die Zeit des Antiqua-Fraktur-Streits. [4] Das Plakat erweist sich damit auch typografisch als ganz auf der Höhe seiner Zeit.

„DIE GARTENLAUBE“
Die Zeitschrift entwickelt sich seit ihrer Gründung 1853 zu einer auflagenstarken Familienzeitschrift und ist zum Vorläufer moderner illustrierter Zeitschriften geworden. Ihre Verbreitung im deutschsprachigen Raum ist enorm. Es gab ein großes thematisches Spektrum: Gesundheitstipps, Fortsetzungsromane, Kochen, Familie, Literatur, Politik … In den 1920er Jahren entwirft Wolfthorn noch einige Titel für die „Gartenlaube“. Im Gegensatz zur Zeitschrift „Jugend“, für die Wolfthorn rund 30 Jahre zuvor gearbeitet hat, dürfte sich hier vielleicht keine inhaltliche Übereinstimmung gefunden haben, aber das ist nur eine Vermutung.

Umschlag für „Die Gartenlaube“, 1927, Heft 36 / Umschlag für „Die Gartenlaube“, 1929, Heft 18

Des Weiteren gibt es noch einige Postkarten, die mit Motiven von Wolfthorn gedruckt wurden. Wahrscheinlich aber sind diese Karten als Reproduktionen vorhandener Motive entstanden und waren keine exklusiven Entwürfe für die jeweilige Postkarte.

Diese insgesamt wenigen Arbeiten im angewandten Bereich verändern das Gesamtprofil von Wolfthorns Werk nicht. Da sie diese Arbeiten ebenfalls signierte, darf man davon ausgehen, dass sie für sie mehr bedeuteten als lediglich einen finanziellen Gewinn. Es ist daher folgerichtig, sie dem Gesamtwerk zuzuordnen.

[1]  Zitate aus: Heike Carstensen: Leben und Werk der Malerin und Graphikerin Julie Wolfthorn (1864-1944). Rekonstruktion eines Künstlerinnenlebens, Marburg 2011.
[2]  Heike Carstensen: Leben und Werk der Malerin und Graphikerin Julie Wolfthorn (1864-1944). Rekonstruktion eines Künstlerinnenlebens, Marburg 2011.
[3]  Die Zeitschrift Vorwärts wurde 1876 als Central-Organ der Sozialdemokratie Deutschlands in Leipzig gegründet. Die Gründung war die Zusammenlegung zweier Vorgängerzeitschriften. 1878, als Folge des Sozialistengesetzes eingestellt. 1891 neu gegründet.
[4]  Im späten 19. Jahrhundert begann die Diskussion über die Ablösung der bis dahin üblichen Frakturschrift. Diese Debatte wurde auch politisch geführt und war Teil der Auseinandersetzung zwischen der kaiserlichen Kulturdoktrin und neuen künstlerischen Ideen. Die Reformbewegung um Otto Eckmann (1865-1902) verfolgte die Idee von der Wahrhaftigkeit der Form. Diese sollte sich aus Material, Form und Herstellungsweise entwickeln und nicht aus historischen Zitaten zusammengesetzt werden. So sah er in der Ablösung des Historismus durch den Jugendstil die Möglichkeit der Einheit von Kunst und Leben näher zu kommen. In diesem Zusammenhang verlor die Frakturschrift an Bedeutung. Später konzentriert Rudolph Koch (1876-1934) sich auf die Schrift und Buchkunst, u.a. verarbeitet er Handschriften für den Entwurf von Druckschriften, orientiert sich für Neuentwicklungen aber auch wieder an mittelalterlichen Schriften und handwerklichen Traditionen.

JULIE WOLFTHORN: KURZBIOGRAFIE

8.1.1864
Geburt als Julie Wolf (auch Wolff) in Thorn (Westpreußen, heute Toruń, Woiwodschaft Kujawien-Pommern in Polen).
Künstlername „Wolfthorn“, nach ihrem Geburtsort.

1883
Übersiedlung nach Berlin.

Ende der 1880er
Erste künstlerische Ausbildung, u.a. Besuch der Damen-Malschule von Curt Herrmann (1854-1929).  

1892–1893
Studium an den Pariser Kunstschulen Académie Colarossi und Académie Julian (In Deutschland waren Frauen noch nicht an staatlichen Kunstakademien zugelassen).

Mitte der 1890er
Erfolgreiche Ausstellungen in Berlin.

1896
Durchbruch mit dem Porträt von Ida Dehmel.
Wurde zur bekanntesten Porträtmalerinnen Deutschlands um 1900.

1898
Mitbegründerin der Berliner Secession – als eine von nur vier Frauen unter den Gründungsmitgliedern. Gleichzeitig Mitglied des Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen Berlin.
Titelblätter und Illustrationen für die Zeitschrift „Jugend“ und erste Plakate

1904
Heirat mit dem Kunsthistoriker und Kunstkritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925).
Aufenthalte und Arbeitsreisen unter anderem nach Italien, in die Niederlande, nach Worpswede, Ferch und später regelmäßig auf Hiddensee.  

1905
Sie unterzeichnet mit über 200 Künstlerinnen eine Petition zur Zulassung von Frauen an die Preußische Akademie der Künste. Die Forderung wird abgelehnt.

1906
Gemeinsam mit Käthe Kollwitz (1867-1945): Gründung der Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“.

1912
Wahl in Vorstand und Jury der Berliner Secession – ein bedeutender Erfolg für eine Künstlerin.  

1913
Mitbegründerin des Frauenkunstverbandes.

1920er
Titelblätter für „Die Gartenlaube“.

1933
Als Jüdin aus dem Vorstand der Berliner Secession ausgeschlossen, arbeitet anschließend im Kulturbund Deutscher Juden mit.  

28.10.1942
Zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf (1870-1942) Deportation in das Ghetto Theresienstadt. Sie zeichnet weiterhin. 

29.12.1944
Tod in Theresienstadt im Alter von 80 Jahren.

QUELLEN (Auswahl)

1903  Erich Haenel: Der Plakat-Entwurf-Wettbewerb vom 31. Januar 1903 zu Hannover in: Dekorative Kunst. Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Jg. 7/1903, Ausg. vom 8. Mai, München, 1903, S. 313-315 (S. 314 lobende Erwähnung)

1912  Hans Sachs für den Verein der Plakatfreunde (Hg.): Das Plakat, Jg. 3/1912, Heft 7, S. 125

1915  Deutscher Buchgewerbeverein (Hg.): Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgrafik, Jg.17/1915 (Bd. 52), Heft 5/6, Leipzig, 1915, S. 96

1916  Hans Sachs für den Verein der Plakatfreunde (Hg.): Das Plakat, Jg. 7/1916, Heft 5, S. 136 und 137

1916  Paul Westheim: Politik. Kunst. Reklame. in: Hans Sachs für den Verein der Plakatfreunde (Hg.): Das Plakat, Jg. 7/1916, Heft 5, S. 129 – 139, Abb. im Beiheft u.a.: Deutsche Plakate politischer Zeitungen, S, 22-23 (Abb. Vorwärts-Plakat auf S. 23)

1965  Hellmut Rademacher: Das Deutsche Plakat. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Dresden, 1965 (S.134; S. 135 Abb. Vorwärts-Plakat) 

1980  Klaus Popitz, Axel von Salden, Heinz Spielmann u.a. (Hg.): Das frühe Plakat in Europa und in den USA. Ein Bestandskatalog, Bd. 3 (Text), Berlin 1980, S. 307

1992  Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. (Hg.): Käthe, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk (Künstlerinnenlexikon), Berlin, 1992

2001  Beate Spitzmüller: Julie Wolfthorn. in: Britta Jürgs (Hg.):Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen um 1900, Berlin, 2001

2004  Hedwig Brenner: Jüdische Frauen in der bildenden Kunst II. Konstanz, 2004

2005  Ruth Negendanck: Hiddensee. Die besondere Insel für Künstler, Fischerhude, 2005

2008  Marion Magas für den Hiddenseer Künstlerinnenbund: Wie sich die Malweiber die Ostseeküste erobertenHiddensee, 2008 (Eigenverlag)

2009  Katja Behling, Anke Manigold: Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900. München, 2009

2011  Heike Carstensen: Leben und Werk der Malerin und Graphikerin Julie Wolfthorn (1864 – 1944). Rekonstruktion eines Künstlerinnenlebens, Marburg, 2011

2014  Museum Moderner Kunst – Wörlen (Hg.): „Ein Rucksack voller Farben“ – Künstlerinnen und die Freiluftmalerei, Passau, 2014

2015  Helga Gutbrod (Hg.): Die Malweiber von Paris – Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch, Berlin, 2015

2015  Jutta Götzmann, Anna Havemann (Hg.): Künstlerinnen der Moderne – Magda Langenstraß-Uhlig und ihre Zeit, Potsdam, 2015 (Potsdam-Museum)

2016  Camaro Stiftung Berlin (Hg.): Fortsetzung folgt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen, Berlin, 2016

2016  Havelländische Malerkolonie (Hg.): Julie Wolfthorn. Der Mythos Ferch – ein Paradies auf Erden. Schwielowsee-Ferch, 2016 (Ausstellungskatalog)

2019  „Vergessen Sie uns nicht.“ Die Malerin Julie Wolfthorn. Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum, Warendorf, 2019

2020  Heike Carstensen: Julie Wolfthorn. Mit Pinsel und Palette bewaffnet will ich mir die Welt erobern, Berlin, 2020 (Jüdische Miniaturen, Bd. 228)

2020  Julie Wolfthorn. Eine fast vergessene Künstlerin. Ausstellung in der Kunstkaten Ahrenshoop, Ostseebad Ahrenshoop, 2020
Gerda Breuer: Her Stories in Graphic Design. Dialoge. Kontinuitäten. Selbstermächtigungen Grafikdesignerinnen 1880 bis heute, Berlin, 2023
(S, 95: Abb. Vorwärtsplakat; S. 339: Kurzbiographie)

Online:

https://de.wikipedia.org/wiki/Julie_Wolfthorn
http://www.julie-wolfthorn.de
https://www.lostwomenart.de/artist/julie-wolfthorn-2/
https://taz.de/Wiederentdeckte-Malerin-Julie-Wolfthorn/!6005486/
https://www.monopol-magazin.de/julie-wolfthorn-berlin
https://www.unseen-women.design/designerinnen/julie-wolfthorn